Tafeltrauben aus eigenem Anbau - mit Essanleitung

 

Jürgen Winkler gehört zu den Pionieren des deutschen Tafeltraubenanbaus. Seit 1995 ist er auf der Suche nach der optimalen Sorte für den regionalen Anbau. "Ich habe inzwischen 30 Sorten ausprobiert und bereits wieder 10 als unbrauchbar aussortiert. Wichtige Kriterien dabei sind mir neben dem Geschmack auch die Gesundheit der Pflanzen. Übrigens haben alle unsere Trauben Kerne, da es bisher nicht möglich ist, Trauben ohne Einsatz von Hormonen und anderen chemischen Wundermitteln aromatisch und kernlos hervorzubringen. Und die Reben der "Kernlosen" auch empfindlicher für Krankheiten und Frost sind." So Jürgen Winklers kurze Einführung in das neue obstbauliche Thema.

Zum Thema Kerne weissen wir Sie darauf hin , das gerade  die Kerne Träger vieler wertvoller Aromen und Inhaltsstoffe sind  (sogenannten OPC-s, Flavonoide), die u. a. den hohen gesundheitlichen Wert von Trauben ausmachen.
 

Aber für alle, die trotz den Kernen heimische Trauben essen möchten, haben wir eine nicht ganz   „weinernst“ zu nehmende Essanleitung geschrieben. 

 

Für alle die Schwierigkeiten mit dem Verzehr von kernhaltigen Trauben haben, hier eine kleine Anleitung vom  Seit-über-40-Jahren-Übenden (J Winkler): 

Sie legen sich die vorsichtig abgezupfte Beere mit der Stielseite nach innen auf die Zunge und drücken diese mit der Zunge an den Gaumen, dabei wird ein Teil des Beereninhalts sowie die Kerne aus der Haut gepresst. Diesen ersten Teil schlucken Sie sofort. Anschließend können Sie genüsslich ohne auf Kerne zu stoßen das restliche Fruchtfleisch sowie die aromatische Beerenschale kauen und genießen.  

Sollte die Beere zu fest sein um sie mit der Zunge zu zerdrücken so empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Beim ersten Beißen auf die Einzelbeere legen Sie gedanklich einen Mindestabstand zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefer fest (ich empfehle ca. 3,5 mm). Dies hat zur Folge, dass die Beere aufplatzt und  wie oben beschrieben der kernhaltige Anteil unzerkaut heruntergeschluckt werden kann. Danach steht dem kauenden Genuss der Beere nichts mehr im Wege.  

                            

Schwarze Punkte auf unseren Trauben                                                           

Manche unserer Traubensorten haben große „Poren“ die sogenannten Stomata. Diese sind mit zunehmender Reife nicht mehr ganz dicht, d.h. es tritt eine kleine Menge süßer Saft aus.  Dies führt dazu, dass es schwarze Punkte auf der Oberfläche gibt, die aber "nur" eine optische Beeinträchtigung darstellen.                                                                  

Unsere Produkte sind im Landkreis Heilbronn, Landkreis Sinsheim und Landkreis Mosbach zu finden.

 

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